Stil-Geheimnisse

ODEEH

Das Duo Otto Drögsler/Jörg Ehrlich lebt selbst auf einem Gutshof auf dem Land, der immer als Rückzugs- und Inspirationsort nach vielen geschäftlichen Reisen in Metropolen dient. London ist immer wieder ein Fixpunkt, mehrmals pro Jahr. Aber auch Läden wie A.GI.EMME in Como sind sehr anregend. Sowohl für die persönliche Garderobe, als auch für das Modegefühl, das der Laden transportiert. Londons pulsierendes Eastend und Shoreditch sind ein reicher Inspirationsfundus. Sei es der Look der Crowd, oder das Stöbern in Vintage-Läden, immer wieder gibt es einen Punkt, bei dem es klick macht in den Köpfen der Designer. Paris und Stockholm nicht zu vergessen. ODEEH denkt sehr kosmopolitisch, von allem beeinflusst, interpretiert man Strömungen.

Aber auch der Rosengarten der Designer, mit seltenen historischen Rosen, dient immer wieder als Anregung für Prints, florale Dessins und Farbigkeit. Natur und Natürlichkeit spiegeln sich wieder im Look von ODEEH. Gerne aber akzentuiert durch eine mutige Lippenstiftfarbe, oder ungewöhnlichen Nagellack. Persönlich finden wir es immer am besten und am wirkungsvollsten, wenn nur EIN kosmetischer Akzent den Look perfektioniert. Wir lieben den Bruch bei Outfits. Ein Army-Parka mit Pencil Skirt und Stilettos würde das am besten zeigen, oder ein Holzfällerhemd ebenso zickig kombiniert. Und dazu natürlich markanter Lippenstift ODER dramatischer Eyeliner. ‘Create your own style!´

I' VR ISABEL VOLLRATH

Da ich mich – radfahrend – täglich gegen den Berliner Straßenverkehr und den Ostwind durchsetzen muss, frühsportlich ins Balletttraining oder mit der Yogamatte zu Jivamukti in die "Alte Backfabrik" düse, bevor ich den Arbeitsalltag starte, muss mein "Daily Look" praktisch sein: schwarzer Rolli, Jeans. Oder Faltenrock, Leggins. Unbedingt: flaches Schuhwerk. Schlichte Schaftstiefel im Winter, den geschnürten "Cross" von Trippen in der Übergangszeit, Ballerinas im Sommer.

Großen Wert lege ich allerdings auf das morgendliche Pflegeritual. Wechseldusche, "Tonucia-Shampoo" von Furterer, "British Rose"-Duschgel und die gleichnamige Body Butter. Anschließend ein Hauch "Splendida Rose" von Bulgari (ja, ich bin ein Rosenfan). Ebenso wichtig: das Make Up. Dazu gehören rote Lippen, schwarzer Eyeliner, meine derzeitige Lieblingslidschattenpalette "The Precious Copper Collection" von CATRICE – und: rote Fußnägel... – auch im Winter.

Wenn ich ausgehe, sind es meist Vernissagen – oder ich treffe mich mit Freunden zum Apero im "Contadino Sotto le Stelle Mozzarella Bar" in der Auguststraße oder im "La Premiata Ditta" am Rosenthaler Platz. Auch ganz wunderbar ist das venezianische "La Pecora Nera" in Neukölln... Ich kann nicht leugnen: Die Italiener haben es mir angetan. Nicht verwunderlich: Vor dem Modestudium habe ich ein halbes Jahr in Venedig gelebt und bei Couturier Stefano Nicolao gearbeitet. In dieser Zeit habe ich die "Serenissima" lieben gelernt. In regelmäßigen Abständen fliege ich hin, genieße das Nichtvorhandensein des Straßenlärms, den Blick auf die Lagune und Cicchetti mit Baccalà. Abseits der Touristen, versteht sich. Geheimtipps gebe ich gerne auf Anfrage.

Zu guter Letzt aus dem "Nähkästchen": Einen Stoff behandelt man mit Respekt, Fingerspitzengefühl. Aufmerksamkeit, Geduld... – und Hingabe! Insofern: Don't kill me, I am in love!

STRENESSE

Inspirieren lässt sich das Strenesse Design Team viel in der Natur, die ständigen Veränderungen. Dies spiegelt sich auch bei der neuen HW Kollektion 2018/19 wieder: die Antarktis, die Polarlichter, die Naturgewalt mit Kälte und Eis, aber auch die Mystik, die Schönheit und Sehnsucht, finden sich in der neuen Kollektion wieder. Ihr Stil-Geheimnis ist dabei völlig klar: simply me!

Ein Kleidungsstil, der die eigene Persönlichkeit unterstreicht, sich nicht verkleiden oder verbiegen, sich in seinem Outfit wohl fühlen. Dabei spielen hochwertige Materialien und die perfekte Passform eine besonders wichtige Rolle für das Team. Luxuriöse Accessoires, aber auch Einzelschmuckstücke werten jedes Outfit auf und spiegeln die eigene Persönlichkeit wieder. Für das Make Up gilt das gleiche, es sollte nie die eigene Persönlichkeit überdecken. Weniger ist meistens mehr.

MARINA HOERMANSEDER

Da ich nicht besonders gerne Hosen anziehe, trage ich sowohl bei der Arbeit, als auch in meiner Freizeit hauptsächlich Röcke und Kleider.

Hierbei liebe ich ausgestellte Kleider und ganz besonders unseren Rainbow Strap Skirt.Die enganliegende Form des Rocks in Kombination mit einem weich fallenden Oberteil zaubert sofort eine feminine Silhouette und betont die Taille. Hierbei greife ich auch gerne zu simplen Zara Basics.

Dazu ein Statement Bag wie unser Kasper Stripes Bag und der Look ist perfekt.

Schlichte Outfits werte ich gerne mit eleganten, hochwertigen Schuhen auf. Besonders die Oaxacana aus Velourleder von Christian Louboutin sind wahre Schmuckstücke, die sofort ins Auge stechen.

Wenn ich nach einem besonders ausgefallenen Stück suche gehe ich gerne zu Alexander McQueen und lasse mich dort von seinen extravaganten Designs inspirieren.

WILLIAM FAN

Das gestreifte Hemd. Es ist mein täglicher Begleiter, weil es so vielseitig einsetzbar ist. Je nachdem, wie man es kombiniert und die Ärmel krempelt, kann es klassisch oder sportlich wirken. Das Alma Shirt lässt mich immer souverän aussehen, egal in welcher Situationen.

Alte chinesische Filme lassen mich immer in eine andere Welt abtauchen. Sie laden zum Träumen ein und inspirieren mit ihren Geschichten aus einer anderen Zeit. Ich liebe die Farben und die Musik zu den nostalgischen Erzählungen.

Meine Lammfell Schlappen sind die bequemsten Schuhe, die ich habe und begleiten mich sowohl Indoor als auch Outdoor. Man läuft wie auf Wolken und sie sind immer ein Hingucker.

Berufsbekleidung hat einen sehr großen Einfluss auf meine Kollektionen. Viele meiner Looks sind von den einfachen Schnitten inspiriert. Ich liebe die Idee von reiner Funktionalität und praktischen Details.

Gold ist ein Muss. Die warme Farbe gibt meiner Meinung nach die perfekte Balance aus Eleganz und Coolness in jede Garderobe. Ich persönliche trage gerne und viel Goldschmuck. Ohne verlasse ich nicht das Haus!

BRACHMANN

Für die neue Kollektion S/S 2018 habe ich endlich meine erste Womenswear-Kollektion entworfen, die von meiner Menswear-Formsprache und der Flugpionierin Amelia Earhart inspiriert ist. Damit enthülle ich auch meine Stilgeheimnisse. Ich mag die gleichsam architektonische Konstruiertheit, Klarheit und, wenn man so will, auch nüchterne Herbheit in der Aussage der klassischen Menswear, die ich nun auch für mein Label in die Womenswear übersetze.

Als Labels mag ich nach wie vor Veronique Branquinho, bei der ich in meiner Studentenzeit ein Praktikum gemacht habe, und momentan auch sehr Dries van Noten, der in den letzten Saisons starke Kollektionen designt hat, beide aus Antwerpen.

Meine letzten Käufe: Um die Ecke meines Ateliers gibt es einen klasse Charity-Shop, in dem ich neulich eine super Bundfaltenhose aus feiner leichter Wolle von Zegna entdeckt habe, die ich gern mit einem Merinowollpullover aus meiner eigenen Kollektion kombiniere. Dazu weiße Sandaletten von Birkenstock oder Chelsea-Boots und einen leicht Oversized-Mantel, vermutlich aus den 80er Jahren, den ich auch im Charity-Shop entdeckt habe.

RIANNA + NINA

Blumen machen gute Laune - jeden Tag und zu jeder Jahreszeit. Wunderschöne Sträuße findet man zum Beispiel bei Marsano

Den Sommer verbringen wir am liebsten auf Mykonos. Dort haben wir in dieser Saison auch einen Pop-up-Store. Hier dürfen die Sandalen von Ancient Greek Sandals nicht fehlen. Mit dem Modell Clio Pearls in Platinum wünschen wir uns direkt an den Strand zurück.

Die Inspiration der Düfte von Coqui Coqui entspringt ihrer Herkunft: ursprünglich gegründet als ein Resort auf der mexikanischen Halbinsel Yucatan soll jeder Duft einen Teil widerspiegeln. Unser Favorit ist Coco Coco, der uns unverzüglich ins Paradies katapultiert.

Warum eine Sonnenbrille? Ganz einfach. Sie gibt jedem unserer Outfits das perfekte gewisse Etwas. Dabei ist schon fast ganz egal ob die Sonne scheint. Unsere Lieblingsmodelle finden wir bei Andy Wolf.

Abends wechseln wir die Sandalen gegen Heels. Einen unserer Kimonos haben wir stets dabei.