LALA BERLIN
LALA BERLIN

Leyla Piedayesh, the designer behind the successful label Lala Berlin is presenting her collection for Spring/ Summer 2016 at the Berliner Mode Salon (Berlin Fashion Salon) and reveals what fashion means to her and what her plans are after the Berliner Mode Salon (Berlin Fashion Salon) in an interview:


1. Ihre neue Kollektion heißt „Midnight in Berlin“ – wie sieht generell das Berliner Nacht-Make-Up aus?

Smokey Eyes gehen immer. Ach nein, besser noch: Ein roter Lippenstift gehört zu Berlin. Viele Frauen gehen recht natürlich aus, aber setzen auf knallige Lippen. Rote Lippen sollst du küssen oder damit ausgehen. (lacht)

2. CATRICE ist bereits zum vierten Mal offizieller Make-Up-Partner von Lala Berlin. Wieso passt CATRICE aus Ihrer Sicht besonders gut zu Ihren Kollektionen?

Ich glaube CATRICE passt grundsätzlich gut zu allen Kollektionen, denn es gibt schöne Farben und tolle Produkte. Mir würde nichts einfallen, das nicht passt. Und der Look unserer Präsentation hat es wieder bestätigt: Die Models hatten einen mega Look, sie sahen so ätherisch aus - nude aber mit wahnsinns Highlights.

3. Wie wichtig finden Sie grundsätzlich das Zusammenspiel von Fashion und Beauty?

Für Showpräsentationen und das Look-Book ist das Make Up das Wichtigste. Auch wenn der Zuschauer es nicht sieht, man braucht es trotzdem. Gestern bei der Präsentation habe ich auch wieder gedacht: Da kommen Models, die sind von Haus aus schön, aber sie sehen einfach toller aus, wenn sie das richtige Make Up drauf haben. Ich will ja nicht sagen, wie die eine aussah, bevor sie bepinselt wurde. (lacht)

4. Welches Beauty-Produkt haben Sie immer in der Tasche, wenn Sie ausgehen?

Ich habe oft dieses Glitter-Powder von CATRICE dabei. Damit verschönere ich gern die Menschen um mich herum und mich selbst auch, damit setze ich helle Akzente an den Augen. Ansonsten habe ich gerade noch gern bunten Kajal in der Tasche, entweder pink oder orange.

5. Nun haben Sie zum ersten Mal Abendkleider entworfen, wie kam es dazu? Langersehnter Traum oder spontaner Impuls?

Ich wollte das schon immer mal machen, weil wir wahnsinnig viele Anfragen für den Red Carpet und Events haben. Diese Kleider sind aber immer so aufwendig und mühsam, weil du sie neu kreieren musst. Bisher habe ich vereinzelt Kleider für Veranstaltungen für Freunde wie Heike Makatsch angefertigt. Aber ich fand es immer schade, dass es keine komplette Kollektion gab. Und dann war plötzlich der Moment da, als wir mit Disney zusammenkamen. Also machten wir aus Cinderella die Lala Berlin Action. Das heißt, du hast sozusagen die Metamorphose aus dem typischen hellblauen Cinderella-Kleid bis hin zu unserem Kaftan.

6. Wie lange haben Sie an der Kollektion gearbeitet?

Acht Wochen haben wir daran gearbeitet. Wir waren tatsächlich super vorbereitet, aber am letzten Tag war es wie immer hart. Dann muss alles angepasst werden beim Fitting der Models und dann kommt man immer noch etwas in Stress. Umso schöner ist es jetzt, dass alle neun Kleider fertig sind und sie endlich gezeigt werden.

7. Worauf haben Sie bei den Materialien geachtet?

Alle Kleider sind aus Seide! Von Organza- bis Chiffonseide, das war mir wichtig.

8. Sollte jede Frau ein Märchen-Kleid im Kleiderschrank haben?

Ja! Dann kann sie immer träumen und das ist wichtig… Aber was wäre wenn der Mann nie vorbeikommt, der sie damit ausführen soll. Nicht, dass die Arme am Ende total frustriert ist. (lacht)